Wer ist meine Klientel?

Wenn das Konzept für einen Start in die Selbstständigkeit steht, dann steht die Frage an, welche Klientel angesprochen werden soll. Denn es ist von großer Wichtigkeit, dass diese Zielgruppe nicht nur dem eigenen Geschäftszweig, sondern auch der eigenen Persönlichkeit entspricht. Besonders zu Beginn ist die richtig gewählte Klientel ein Motivator, der den Erfolg mit sich führen kann.

Den passenden Deckel finden

“Auf jeden Pott passt ein Deckel.” – das gilt auch für das Geschäftsleben. Dabei spielt es keine Rolle, welchem Gewerbe oder welcher Dienstleistung nachgegangen wird. Das eine muss eben zum anderen passen, andernfalls ist das Ganze zum Scheitern verurteilt.

Mit der Festlegung, welche Klientel überwiegend angesprochen werden soll, ist schon mal ein wichtiger Schritt in die entscheidende Richtung gemacht. Es macht wenig Sinn, wenn Dienstleistungen an eine falsche Zielgruppe gerichtet wird.

Flyer und Prospekte sind immer eine gut Möglichkeit Klientel auf sich aufmerksam zu machen

Flyer und Prospekte sind immer eine gut Möglichkeit Klientel auf sich aufmerksam zu machen

Zum Beispiel findet Kinderbetreuung eher Beachtung in Kindergärten, bei Kinderärzten oder in gynäkologischen Praxen. Fachgerechte Unterstützungen bei Steuererklärungen sind weniger bei Rentnern und Arbeitsuchenden gefragt. Die Zielgruppe muss einem auch persönlich liegen, denn wer zum Beispiel seine handwerklichen Fähigkeiten auch für ältere Leute anbietet, der sollte davon ausgehen, dass auch mal nur ein Gespräch unter einem Vorwand gewünscht ist.

Um seine Klientel auf sich aufmerksam zu machen, können neben der Akquise auch Flyer oder Aushänge an Orten, die häufiger besucht werden, mehr als gute Dienste erweisen. Denn, wer sich dafür interessiert, der hat auch das notwendige Interesse an den angebotenen Leistungen.

Die Wahl der falschen Zielgruppe

Es ist nicht besonders einfach, wenn erkannt wird, dass die falsche Klientel angesprochen wurde. Zum einen können die finanziellen Investitionen einen derben Rückschlag erleiden. Vor allem dann, wenn eine Menge an Streumaterial in Form von Flyern bestellt wurde, die im Grunde eine ganz andere Zielgruppe anspricht als die, für die das Angebot erstellt wurde. In der Regel werden diese in einer relativ hohen Stückzahl bestellt, sodass der Misserfolg immer präsent sein wird, sobald sie erblickt werden. Auch die Mundpropaganda kann sich negativ auswirken.

Es ist nicht einfach, die falsch gewählte Klientel davon zu überzeugen, dass es sich lohnt, die angebotenen Leistungen erst einmal auszuprobieren. Erst einmal geschaffene Vorurteile sind nicht ganz einfach aus der Welt zu schaffen.

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